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Das Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen FIPAZ e.V.
wurde 2007 als gemeinnütziger Verein gegründet. Es bezweckt
die theoretische und empirische Erforschung sämtlicher
gesellschaftlicher Grundverhältnisse des Patriarchats, das sowohl
in seiner historischen Herkunft als auch in seiner gegenwärtigen
Verfasstheit als "kapitalistisches Weltsystem" analysiert und
kritisiert wird. Zu den gesellschaftlichen Grundverhältnissen
zählen das Naturverhältnis, das Politikverhältnis, das Geschlechterverhältnis, das Generationenverhältnis und das Transzendenzverhältnis.
Zudem bezweckt es die Erforschung noch bzw. wieder bestehender
nicht-patriarchaler Organisationsformen und Gemeinschaften, die dem
Patriarchat als "alternative Zivilisationen" (sog. Matriarchate)
gegenübergestellt werden. Deren Grundregeln und Verhaltensnormen
der Natur und dem Leben gegenüber können als Vorbild für
die Lösung der gegenwärtigen globalen weltgesellschaftlichen
Probleme betrachtet werden. Das Institut sieht sich als
außerakademisch-informelle Forschungs- und Begegnungsplattform
zur Entwicklung und Praktizierung neuer wissenschaftlicher Methoden.
Ziel ist die fortlaufende Bereitstellung von Forschungsergebnissen zur
Erweiterung und Vertiefung des öffentlichen Problembewusstseins in
Bezug auf die zerstörerischen Folgen patriarchaler
Organisationsformen.
Aktuelles
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Interview von Claudia von Werlhof bei attac-Radio
Claudia von Werlhof, Professorin für Frauenforschung, über die Sandburgen Gemeinwohlökonomie und demokratische Banken - was sie fordert, ist schlicht und einfach ein totaler Systemwechsel. Die Gesellschaft, in der wir heute leben, ist als modernes Patriarchat organisiert. Eine weitgehende Verkehrung aller Verhältnisse bestimmt das Leben in Natur und Gesellschaft. Nicht das irdische Lebendige, das Geborene und seine Entfaltung und Erhaltung stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern dessen Zerstörung, Transformation und Verkehrung in ein künstlich Gemachtes, ein Ersatz-"Leben". Wissenschaft und Politik ignorieren bzw. tabuisieren Debatten über Mütter, den Leib, Frauen und Natur. Aus der Kritik daran entwickelt Claudia von Werlhof die vorliegende "Kritische Patriarchatstheorie". Interview anhören: INTERVIEW
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Posted on 21 Nov 2011 by admin
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