 |
|
Das Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen FIPAZ e.V.
wurde 2007 als gemeinnütziger Verein gegründet. Es bezweckt
die theoretische und empirische Erforschung sämtlicher
gesellschaftlicher Grundverhältnisse des Patriarchats, das sowohl
in seiner historischen Herkunft als auch in seiner gegenwärtigen
Verfasstheit als "kapitalistisches Weltsystem" analysiert und
kritisiert wird. Zu den gesellschaftlichen Grundverhältnissen
zählen das Naturverhältnis, das Politikverhältnis, das Geschlechterverhältnis, das Generationenverhältnis und das Transzendenzverhältnis.
Zudem bezweckt es die Erforschung noch bzw. wieder bestehender
nicht-patriarchaler Organisationsformen und Gemeinschaften, die dem
Patriarchat als "alternative Zivilisationen" (sog. Matriarchate)
gegenübergestellt werden. Deren Grundregeln und Verhaltensnormen
der Natur und dem Leben gegenüber können als Vorbild für
die Lösung der gegenwärtigen globalen weltgesellschaftlichen
Probleme betrachtet werden. Das Institut sieht sich als
außerakademisch-informelle Forschungs- und Begegnungsplattform
zur Entwicklung und Praktizierung neuer wissenschaftlicher Methoden.
Ziel ist die fortlaufende Bereitstellung von Forschungsergebnissen zur
Erweiterung und Vertiefung des öffentlichen Problembewusstseins in
Bezug auf die zerstörerischen Folgen patriarchaler
Organisationsformen.
Aktuelles
|
"Politik und Kultur der Gabe" - neues Buch von Simone Wörer jetzt erhältlich
 Ausgehend von der «Kritischen Patriarchatstheorie» wird die Gabe als Paradigma und als zwischenmenschlicher Akt untersucht. Es handelt sich dabei um einen ersten Versuch, politische, ökonomische, kulturanthropologische sowie spirituelle Aspekte zu vereinen und das vielschichtige und bedeutende Phänomen der Gabe transdisziplinär zu beleuchten. Auf der Suche nach einer Politik, Kultur und Ökonomie der Gabe werden Forschungsergebnisse der Matriarchatsforschung sowie der «Kritischen Patriarchatstheorie» vereint, um erste Ansätze einer neuen Theorie der Gabe vorzulegen, und diese im Kontrast zu den gängigen Theorien zu diskutieren. Im Ausgang von Genevieve Vaughan wird gezeigt, dass gerade in Zeiten der Krise die Frage nach der Alternative zum scheinbar alle Lebensbereiche durchdringenden Tausch-Paradigma mehr denn je an Bedeutung gewinnt. Wir erfahren, dass es sich dabei nicht um eine Utopie handelt, sondern um eine immer schon vorhandene, konkrete, in Zeiten des kapitalistischen Patriarchats jedoch verborgene Alternative, die es wieder- bzw. neu zu entdecken gilt. BESTELLEN
0 Comments
Posted on 01 Feb 2012 by admin
|
|
|